

"Digga, was geht?"
Zwischen Provokation und Beziehungstest – Eine sprachphilosophische Perspektive
Drei kleine Wörter, die manchmal reichen, um Erwachsene auf die Palme zu bringen. Respektlos? Provokant? Oder einfach nur schlechte Manieren?
Doch was, wenn hinter diesen Worten viel mehr steckt? Der Wunsch, dazuzugehören. Die Suche nach Identität. Vielleicht sogar der vorsichtige Versuch, eine Beziehung aufzubauen.
Jugendsprache ist mehr als Slang. Sie erzählt Geschichten von Lebenswelten, Sehnsüchten, Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Sie schafft Nähe, zieht Grenzen und stellt manchmal unsere pädagogischen Gewissheiten auf den Kopf.
Der Vortrag lädt zu einem Perspektivwechsel ein. Mit sprachphilosophischen Gedanken und Einblicken in die jugendlichen Sinus-Milieus geht er der Frage nach, was wir über junge Menschen erfahren können, wenn wir nicht nur auf ihre Worte hören, sondern versuchen, ihre Welt zu verstehen.
Zielgruppe: Eltern, Pädagogen und Interessierte
Format: Keynote in Salonkultur
Teilnehmer: max. 20
WEITERE VORTRAGSTHEMEN:
Warum habt ihr weggesehen?
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, nicht auf Burnout.
Bildung ist nicht, was wir daraus gemacht haben. „Scole“ – das griechische Wort für Schule – bedeutete einst: Muße. Zeit für Denken, Entwicklung, Menschwerdung. In der Antike bedeutete Pädagogik die Entfaltung der ganzen Persönlichkeit und Charakterbildung eines Menschen. Heute ist Schule oft ein Ort des Getriebenseins für alle Beteiligten. In diesem bewegenden Vortrag geht es nicht um Schuldzuweisungen – sondern um eine klare, ehrliche Bestandsaufnahme: Was macht unser derzeitiges Bildungssystem mit unseren Kindern, mit unseren Lehrern, mit Eltern und allen Entscheidungsträgern? Und wie kann eine Bildung aussehen, die uns Menschen in unserem Menschsein stärkt statt uns zu überfordern? Welche Kompetenzen sind die Zukunftskompetenzen, vor allem im Hinblick auf die künstliche Intelligenz. Wie müssen Arbeitnehmer der Zukunft sein und welche Fähigkeiten müssen wir bei unseren Kindern bilden? Ein Vortrag, der berührt. Der Mut macht zur Veränderung. 🎯 Zielgruppe: Für Eltern, Pädagog*innen, Entscheider*innen – und alle, die an eine andere Bildung glauben. 🎤 Vortrag: 30 Minuten Impulsvortrag Referentin: Ivonne Lesser-Fuchs
Wenn das Gießkannenprinzip scheitert
Warum Einheitsbildung nicht reicht und nachhaltige Bildung nur mit Milieusensibilität funktioniert.
Der Klimawandel wartet nicht – und doch scheitern viele Bildungsinitiativen genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: bei den Kindern und Jugendlichen. Warum? Weil sie alle über einen Kamm geschert werden und Inhalte nach dem Gießkannenprinzip vermittelt werden, in der Hoffnung, dass jeder ein bisschen berieselt wird. Ob Bildung für nachhaltige Entwicklung, MINT oder Werte- und Demokratiebildung: All diese wichtigen Inhalte verpuffen, wenn wir nicht begreifen, dass Jugendliche in völlig unterschiedlichen Lebenswelten aufwachsen – und ihre Werte, Sprache und Alltagserfahrungen nicht dieselben sind. Als Sinus-Milieu-Expertin zeige ich in meinen Workshops und Vorträgen: Warum klassische Bildungsansätze oft an den Lebensrealitäten vieler Jugendlicher vorbeigehen Wie eine milieuspezifische Ansprache Bildungsprozesse erfolgreicher macht Und was Sie konkret tun können, um nachhaltige Themen wirksam zu vermitteln – jenseits von „One Size Fits All“ Für alle, die in Schule, Bildung und Verantwortung etwas verändern wollen. 🎯 Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Bildungsverantwortliche ⏱ Workshop: 4 Stunden inkl. Handout 🎤 Vortrag: 30 Minuten Impulsvortrag Bildung, die alle erreicht – beginnt mit dem Verstehen der Unterschiede. Referentin: Ivonne Lesser-Fuchs
Würde, wenn sie doch nur einer hätte
Vom Umgang mit einem stillen Wort in einer tauben Gesellschaft
In einer Welt, in der Tempo zählt, Leistung bewertet wird und Menschen sich selbst verlieren, stellt dieser Vortrag eine berührende Frage: Was ist Würde – und was ist aus ihr geworden? Mit bewegenden Beispielen aus Schule, Familie, digitaler Welt und Beziehungskultur zeigt der Vortrag, wie wir die Würde anderer – und oft auch unsere eigene – übersehen. Es geht um Kinder, die unter Druck zerbrechen. Um Lehrer, die an Grenzen stoßen. Um das Schweigen in Beziehungen und die Kälte im Netz. Ein Vortrag, der aufrüttelt und Hoffnung macht. Denn Würde ist kein Ideal für Sonntagsreden. Sie ist konkret, menschlich – und beginnt im Alltag: im Blick, im Zuhören, im Lächeln. 🎯 Zielgruppe: Für alle, die mit Menschen leben, arbeiten, fühlen. Ein Abend zum Innehalten. Und zum Weiterdenken. 🎤 Vortrag: 30 Minuten Impulsvortrag Referentin: Ivonne Lesser-Fuchs
