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"Die Logik von Liebe ist nicht Liebe, sondern Vertrauen."

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"Liebe geht selten über Nacht. Mit Vertrauen ist das anders. Kaputt ist meistens kaputt. Deshalb ist nicht Liebe das, was Liebe am Leben hält, sondern eine vertrauensvolle Beziehungskultur."

"WELCHE ETHIK BRAUCHT FREIHEIT INNERHALB VON BEZIEHUNGEN?"

Forschungsprojekt: "Relationale Ethik - Commons of Love"

Relationale Ethik

 

Wie können Menschen in Freiheit verbunden sein, und in Verbundenheit frei bleiben? Und wie kann Liebe in Beziehungen dauerhaft erhalten bleiben? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt meiner Arbeit im Bereich Relationale Ethik. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Beziehungen nicht nur private Angelegenheiten sind, sondern grundlegende soziale, kulturelle und politische Strukturen unseres Zusammenlebens prägen und Einfluss auf die Entwicklung einer Gesellschaft haben.

Relationale Ethik untersucht die Bedingungen gelingender Beziehungen: zwischen Liebenden, Freund:innen, Familien, Wahlverwandtschaften, Gemeinschaften und sozialen Kollektiven. Sie fragt danach, wie Nähe, Fürsorge, Vertrauen, Verantwortung und Autonomie so gestaltet werden können, dass weder Freiheit verloren geht noch Verbundenheit in Besitz, Kontrolle oder Abhängigkeit umschlägt.

In modernen Gesellschaften stehen Beziehungen unter wachsendem Druck. Romantische Partnerschaften sind häufig mit widersprüchlichen Erwartungen überladen: Sie sollen emotionale Sicherheit, sexuelle Erfüllung, soziale Zugehörigkeit, persönliche Entwicklung und existenzielle Sinnstiftung zugleich gewährleisten. Diese Überforderung verweist auf eine tieferliegende Krise bestehender Beziehungsmodelle.

 

Meine Arbeit verbindet Philosophie, Kulturwissenschaft und kritische Gesellschaftsanalyse, um neue relationale Ordnungen denkbar zu machen. Dabei interessieren mich insbesondere Fragen wie:

  • Welche historischen Narrative prägen unsere Vorstellungen von Liebe und Bindung?

  • Warum geraten klassische Beziehungsmodelle zunehmend in Krisen?

  • Wie können alternative Formen von Nähe, Fürsorge und Intimität aussehen?

  • Welche Ethik braucht Freiheit innerhalb von Beziehungen?

Relationale Ethik versteht Beziehungen nicht als starre Rollen oder private Besitzverhältnisse, sondern als dynamische Räume der Aushandlung, Pflege, Verantwortung und Vertrauen. Sie begreift Liebe, Freundschaft und Care als soziale Praktiken, die aktiv gestaltet werden müssen.

COMMONS OF LOVE

"Commons of Love ist eine Metamorphose. Sie geschieht nicht ganz schmerzfrei. Denn sie erfordert radikale Ehrlichkeit. Und sie ist nur etwas für Leute, die bereit sind, in ihre eigenen Abgründe zu schauen. Leute, die bereit sind Risiken einzugehen und die keine Angst vor ihrer eigenen Angst haben. Dafür ist viel Persönlichkeitsarbeit notwendig. Aber am Ende dieser Metamorphose entsteht ein verantwortungsvoller Umgang miteinander, Güte, Resilienz und Würde.

Mit anderen Worten: Frieden."

Mein zentrales Forschungsprojekt innerhalb der Relationalen Ethik ist "Commons of Love". Commons of Love entwickelt ein neues Beziehungsmodell für die Gegenwart, das traditionelle romantische Ordnungen hinterfragt und alternative Beziehungsformen durch relationale Verbundenheit entwirft. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass dominante Beziehungsmodelle, insbesondere monogame Paarbeziehungen westlich-bürgerlicher Prägung zunehmend unter Druck geraten.
 

Das Projekt schlägt vor, Liebe als Commons zu verstehen: nicht als Eigentumsverhältnis zwischen Individuen, sondern als gemeinsam gepflegten relationalen Raum. Ein Commons funktioniert nur, wenn Beteiligte transparent sind. Wenn niemand offen über seine Bedürfnisse, Ressourcen, Grenzen oder Konflikte kommuniziert, kollabiert das System. Dasselbe gilt auch für Beziehungen. Deshalb ist Ehrlichkeit das verbindende Medium, sozusagen die Governance-Struktur von "Commons of Love". Sie verbindet die Commons-Theorie mit der Beziehungsethik und Bindungstheorie. Im Mittelpunkt stehen fünf Grundprinzipien:
 

Sicherheit – als emotionales Fundament, das Vertrauen und Bindung ermöglicht

Freiheitals Schutz individueller Autonomie innerhalb von Bindung
Liebeals Praxis der Zuwendung und Anerkennung
Freundschaftals egalitäres Fundament intimer Beziehungen
Verantwortungals ethische Grundlage relationaler Beziehungen

Commons of Love untersucht, wie Beziehungen, die von radikaler Ehrlichkeit getragen sind, jenseits von Besitzlogiken, Exklusivitätsnormen und romantischem Versorgungsmonopol gedacht und dauerhaft gelebt werden können. Die zentrale These lautet:

"Liebe ist weder Privateigentum noch reine ökonomische Tauschbeziehung, sondern ein gemeinsam erzeugter und gepflegter relationaler Raum. Das Herzstück von Commons of Love ist Ehrlichkeit als grundlegende relationale Praxis in Beziehungen. Ehrlichkeit schafft Vertrauen, Vertrauen erzeugt Sicherheit, und Sicherheit ermöglicht Autonomie innerhalb von Bindung und Beziehung. Damit wird Sicherheit nicht länger über Kontrolle oder Besitz hergestellt, sondern über Wahrhaftigkeit, Transparenz und verantwortliche Kommunikation.

Das Forschungsprojekt mündet in die Entwicklung eines neuen theoretischen Modells, das zugleich philosophische Intervention, kulturwissenschaftliche Analyse und praktischer Beitrag zu einer zukunftsfähigen Beziehungskultur sein möchte.

Mein Theorie-Ansatz: 

"Ich verstehe Relationale Ethik als Einladung, Beziehung neu zu denken: jenseits von Besitz, Knappheitslogiken und überholter Normen, hin zu Formen einer Verbundenheit, die Freiheit und Bindung miteinander versöhnen. In einer Weise, die Würde möglich macht.

Im Zentrum meiner Theorie steht Ehrlichkeit als grundlegende relationale Praxis: Denn nicht Kontrolle schafft Sicherheit in Beziehungen, sondern Ehrlichkeit. Ehrlichkeit ermöglicht Vertrauen, Vertrauen schafft Sicherheit, und Sicherheit eröffnet den Raum für Freiheit innerhalb von Beziehungen.

Ihr Mehrwert liegt darin, neue Denk- und Handlungsräume zu eröffnen, in denen Menschen Beziehungen bewusster gestalten und Gesellschaften resilientere Formen des Zusammenlebens entwickeln können.

Ich glaube, wer "Commons of Love" als Beziehungsmodell für sich wählt, hat die Chance auf die ganz große Liebe und gleichzeitig auf die ganz große Freiheit. Die einzige Bedingung ist Ehrlichkeit."

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Dieses Projekt ist selbst ein Commons

Commons of Love untersucht, wie gemeinsame Räume von Freiheit, Fürsorge, Vertrauen und Verantwortung entstehen.

Auch diese Forschung lebt von gemeinsamer Unterstützung.

Wenn Sie dazu beitragen möchten, dass diese Forschungsarbeit wachsen kann, freue ich mich über Ihre Unterstützung.

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Wem gehört die Liebe? Dem Menschen, den wir lieben? Uns selbst? Der Familie, der Moral, der Gesellschaft? Vielleicht allen? Vielleicht niemandem? Wir sprechen von meiner Liebe, meinem Partner, meiner Beziehung und verraten mit diesen kleinen Possessivpronomen mehr, als uns bewusst ist. Vielleicht ist die Liebe eines der letzten großen Territorien des Besitzes. Wir wollen Nähe, nur nicht zu nah. Freiheit ohne Einsamkeit. Bindung, ohne Abhängigkeit. Nie zuvor konnten Menschen ihre Beziehungen so frei gestalten wie heute. Und selten waren sie so verunsichert darüber, wie Nähe gelingen kann. Zwischen romantischer Sehnsucht und dem Wunsch nach Autonomie ist eine Beziehungskultur entstanden, die alles verspricht und viele überfordert.

 

In Wem gehört die Liebe? hinterfragt Ivonne Lesser-Fuchs die tief verankerten Logiken von Besitz, Knappheit und Kontrolle, die unser Verständnis von Liebe bis heute prägen. Mit Commons of Love entwirft sie eine neue relationale Ethik innerhalb von Beziehungskulturen und lädt dazu ein, Liebe nicht als Eigentum zu begreifen, sondern als einen gemeinsam gestalteten Raum von Freiheit, Freundschaft, Vertrauen und Verantwortung. Vielleicht beginnt die Zukunft der Liebe dort, wo wir aufhören zu fragen, wem sie gehört. Und anfangen darüber nachzudenken, wie wir sie gelingend miteinander leben wollen.

Ab Januar 2027 im Handel.

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Mobil: 0170 740 7283




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