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Philosophische Salons:
Räume für Denken, Austausch und neue Perspektiven

In einer Zeit, die oft von Geschwindigkeit und Oberflächlichkeit geprägt ist, wächst bei vielen Menschen die Sehnsucht nach Orten des ruhigen Nachdenkens und echten Gesprächs.

 

Die Philosophischen Salons möchten genau solche Räume eröffnen: kleine, persönliche Abende, an denen nicht das schnelle Ergebnis im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Erkunden großer Fragen des Menschseins.

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In der Tradition der klassischen Salonkultur verbinden diese Veranstaltungen Impulse aus Philosophie, Psychologie, Kulturgeschichte und Mythologie mit offenem Austausch in wertschätzender Atmosphäre. Dabei geht es nicht um Belehrung oder therapeutische Selbsterfahrung, sondern um gedankliche Vertiefung, Perspektivwechsel und die Freude am gemeinsamen Denken.

SIE: "DU HÖRST NIE ZU."
ER: "WAS HAST DU GESAGT?"
ICH: EIN PERLOKUTIONÄRER AKT

"WIR LIEBEN NICHT, WEIL WIR VOLLSTÄNDIG SIND. WIR LIEBEN, WEIL UNS ETWAS FEHLT."

Klassische Salonkultur und die gemeinsame Freude am Denken

Jeder Salonabend widmet sich einem ausgewählten Thema, das grundlegende Fragen berührt: Wer sind wir? Wie entsteht unser Selbstbild? Warum erleben wir Beziehungen, Konflikte und Faszinationen so, wie wir sie erleben? Durch kurze Impulse, Gesprächsrunden und reflektierende Übungen entsteht ein lebendiger Denkraum, in dem neue Einsichten wachsen können.

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Die Salons finden bewusst in kleiner Runde statt, um echte Gespräche, persönliche Begegnungen und eine besondere Atmosphäre zu ermöglichen. Sie laden dazu ein, innezuhalten, über vertraute Denkmuster hinauszublicken und das eigene Verständnis von sich selbst und anderen Menschen zu vertiefen.

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Unterhalb finden Sie die aktuellen Termine und Informationen zu den jeweiligen Salonabenden.

Termine für Salon-Abende:

Freitag, 6.3.2026 | 18 Uhr

Das Fremde in uns – Über Anima und Animus bei C. G. Jung
Wie innere Gegensätze unser Selbstverständnis, unsere Wahrnehmung und unsere Beziehungen prägen

In seinem Modell von Anima und Animus beschreibt C. G. Jung eine der faszinierendsten Ideen der Tiefenpsychologie: die Vorstellung, dass jeder Mensch ein inneres Gegenüber in sich trägt – eine verborgene, oft unbewusste Gegenstimme, die unsere Wahrnehmung der Welt mitprägt. Doch jenseits der therapeutischen Anwendung lässt sich dieses Konzept auch philosophisch lesen: als Ausdruck einer grundlegenden Struktur menschlicher Existenz. Denn der Mensch erlebt sich niemals als vollständig einheitlich, sondern stets in Spannungen, Gegensätzen und inneren Dialogen. An diesem Salonabend nähern wir uns dem Anima-Animus-Modell daher nicht als psychologischer Technik, sondern als Denkfigur zur Frage: Wie entsteht unser Selbstbild? Warum erscheinen uns bestimmte Menschen so faszinierend, irritierend oder fremd? Und welche Rolle spielen innere Bilder dabei, wie wir die Welt – und einander – wahrnehmen? Der philosophische Blick auf diese inneren Gegensätze eröffnet eine besondere Form von Erkenntnis: Wer die verborgenen Strukturen der eigenen Wahrnehmung versteht, kann auch das Verhalten anderer Menschen klarer einordnen. So entsteht nicht nur ein tieferes Verständnis des eigenen Selbst, sondern auch mehr Einsicht in die Dynamiken von Beziehungen, Projektionen und zwischenmenschlicher Wahrnehmung. Im gemeinsamen Gespräch betrachten wir Jungs Ideen im Spannungsfeld von Philosophie, Mythologie und Kulturgeschichte und fragen, was sie über Identität, Projektion und das Verhältnis zum Anderen im Menschen verraten. Der Abend lädt ein zu einem offenen, reflektierenden Austausch – in der Atmosphäre eines klassischen philosophischen Salons: ohne therapeutischen Anspruch, aber mit Raum für gedankliche Vertiefung, Perspektivwechsel und neue Einsichten in die verborgenen Gegensätze des Menschseins. Termin: Freitag, 6. März 2026 Uhrzeit: 18:00 Uhr Ort: Am Frauenbrunnen 22 98617 Meiningen Teilnahmebeitrag: 39 € pro Person inkl. geführter Meditation, Salonmusik, Snacks und Getränke Format: Philosophischer Salonabend in kleiner, persönlicher Runde (max. 6 Teilnehmende)

ZUM PODCAST:

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shownotes Folge 3: Warum wir lieben

In diesem Kaffeekränzchen, passend zum Valentinstag geht es um die Liebe, inspiriert von Platons Mythos der Kugelmenschen. Ich denke über die Idee nach, dass Menschen einst vollkommen waren und durch eine Spaltung auf der Suche nach ihrem verlorenen Teil sind. Diese Suche wird in der Philosophie-geschichte als Liebe interpretiert, die uns antreibt, Beziehungen einzugehen und zu wachsen. In dieser Podcast-Folge möchte Euch einladen die Unvollständigkeit als Teil des menschlichen Daseins zu akzeptieren und die Liebe als einen Prozess des Wachstums zu sehen.

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